Diagnose und Förderklassen

Die Diagnose- und Förderklassen sind die Eingangsstufe für schulpflichtige Kinder, die in den Bereichen Lernen, Sprache und/oder emotional-soziale Entwicklung sonderpädagogische Unterstützung benötigen. In drei Schuljahren wird der Unterrichtsstoff der ersten zwei Grundschuljahre vermittelt.

Die Grundlage für den Unterricht bildet der Rahmenlehrplan Lernen und die Unterrichtsinhalte des Lehrplans der Grundschule.

Der sanfte Schulstart durch ein eingeschobenes Jahr und eine intensive individuelle Förderung und Begleitung soll einen guten Start in eine erfolgreiche Schulzeit ermöglichen. Regelmäßige diagnostische Erhebungen bilden die Grundlage für die individuellen Förderpläne. Diese werden regelmäßig mit den Erziehungsberechtigten erörtert.

Die Aufnahme erfolgt auf Antrag und Anmeldung durch die Erziehungsberechtigten, der Besuch ist freiwillig. Intensive Beratungen sollen bei der Suche nach dem richtigen Förderort des Kindes unterstützen.

Rückführungen an die Grundschule sind möglich.